Neuer Betroffenenbeirat bei der DBK

Der Betroffenenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hat sich Mitte Dezember in Frankfurt für die zweite Amtszeit neu konstituiert. Bei der Tagung wurden zentrale Themen wie Selbstverständnis, Arbeitsweise und Ziele besprochen.

Schwerpunkte der kommenden Amtszeit sollen eine stärkere öffentliche Sichtbarkeit, Vernetzung mit diözesanen Beiräten und Betroffeneninitiativen sowie eine nachhaltige Erinnerungskultur sein.

Zudem fordert der Beirat bessere Entschädigungsverfahren und den Verzicht auf Verjährungseinreden in zivilrechtlichen Klagen. Mit diesen Zielen strebt der Beirat eine stärkere Stimme gegenüber der Kirche und eine Verbesserung der Aufarbeitung an.

Acht der insgesamt zwölf Mitglieder des Betroffenenbeirates bei der Deutschen Bischofskonferenz sind Mitglieder in diözesanen Betroffenenbeiräten. Zwei Mitglieder des Beirates kommen aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart.