Betroffenenbeirat

Der Betroffenenbeirat in der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde 2022 eingerichtet. In ihm arbeiten sieben Mitglieder, alle waren in Kindheit oder Jugend selbst von sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche betroffen.

Der Beirat arbeitet ganz unabhängig und selbstbestimmt, wie er es in seinem Statut formuliert hat. Er ist an keine Weisung gebunden.

Wir arbeiten nicht (nur) für Betroffene, sondern mit Ihnen gemeinsam. Vor allem setzen uns für die Interessen von Betroffenen gegenüber der Kirche ein, besonders in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Es gibt direkt von sexualisierter Gewalt Betroffene; aber viele Menschen sind auch mittelbar betroffen: Eltern, Zeuginnen und Zeugen, Partnerinnen und Partner von direkt Betroffenen, Geschwister usw. Auch sie benötigen Unterstützung und Anerkennung, die wir im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten.

Die Mitglieder des Beirats

  • Barbara Anger (Pseudonym), geb.1959, im schulischen und beraterischen Bereich tätig
  • Dr. Ilonka Czerny, geb. 1966, Kunstwissenschaftlerin, tätig in der Kulturbranche. Sprecherin des Betroffenenbeirats
  • Johannes Czaja, geb. 1958, arbeitete als Sachbuchlektor
  • Dieter Mayer, geb. 1949, war 30 Jahre Key Account Manager Automotive, Sprecher des Betroffenenbeirats (Nach der 1. Amtszeit Ende Mai 2025 ausgeschieden)
  • Thomas Meier (Pseudonym), geb. 1964, in der Sicherheitsbranche tätig (nach der 1. Amtszeit Ende Mai 2025 ausgeschieden)
  • Sebastian Weh (Pseudonym), geb. 1970, Verwaltungsbeamter
  • Reinhard Winter, geb. 1958, arbeitet freiberuflich als Diplompädagoge (Nach der 1. Amtszeit Ende Mai 2025 ausgeschieden)